Zukunft ist EPS. EPS ist Sunpor.
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Lambdapor®: Warum die graue Zukunft rosig ist.
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Lambdapor®: Warum die graue Zukunft rosig ist.

„Graues EPS“ ist der Trend: 80 Prozent Lambdapor® machen die Dämm-Arbeit von 100 Prozent herkömmlichem EPS. Was das bringt, erschließt sich spätestens auf den zweiten Blick. Oder beim ersten Blick auf die Marktstatistiken.
Vor Jahren tauchte es als Schlagwort auf, heute steht es für den prägenden Trend in der Fassadendämmung: graues EPS auf der Grundlage Infrarot-reflektierender Technologie. Ein Superdämmer wie Lambdapor® setzt neue Maßstäbe, wo technologisch schon alles ausgereizt schien: rund 20 Prozent verbesserte Wärmedämmung bei gleicher Plattendicke. Das bringt neue Spielräume in der Wohnraumsanierung, praktische Vorteile im Neubau – und verbessert die Energiebilanz des Dämmstoffes EPS noch einmal.

Das PLATZ-PLUS: Altbauten in der Sanierung bieten oft zuwenig Platz, um mit dicken Dämmlagen eine zufriedenstellende Wärmedämmung zu erzielen. Mit Lambdapor® werden nun auch in der Sanierung auf knappem Platz Dämmwerte erreichbar, die heutigen Standards entsprechen.

Das PRAXIS-PLUS: Auch im Neubau spielt Lambdapor® seine Vorzüge aus: Der geringere Mengenbedarf bedeutet auch rund ein Fünftel geringeren Tansport- und Lagerbedarf. Mit schmäleren Fassadenstärken reduzieren sich auch die Dimensionen für Fensterbretter, Leibungen und dergleichen.

Das ÖKO-PLUS: Eine Rechnung, die inspiriert: Bei einer vollständigen Substitution von herkömmlichem weißen EPS durch graues EPS (z.B. Lambdapor®) würde das allein in Europa den Ressourcenaufwand für 140.000 Tonnen EPS im Jahr einsparen.

Clever: der Infrarot-Trick. Es war ein alt bekannter Zusammenhang, der um das Jahr 2000 die durchschlagende Neuerung „graues EPS“ brachte: Wärmestrahlung ist Infrarotstrahlung. SUNPOR-Betriebsleiter Roman Eberstaller und sein Team experimentierten damit, Reflektoren – in der Anfangsphase feine Aluminium-Partikel – in das EPS einzuarbeiten. Eberstaller: „Der entscheidende Effekt stellte sich ein: Infrarotstrahlung im elektromagnetischen Frequenzspektrum von 1 bis 30 Micrometer – und damit Wärme – wurde nicht durchgeleitet, sondern reflektiert. Die Wärmeleitfähigkeit sank dorthin, wo wir sie haben wollten: in den Keller.“

2003 erwarb SUNPOR von BASF die Lizenz, das technische Prinzip der Infrarot-Reflektion mit Grafit-Partikeln zu realisieren. Die neue, „graue“ Generation von EPS produziert SUNPOR neben BASF heute exklusiv am Markt. Die Versuche einzelner anderer Mitbewerber waren den produktionstechnischen Anforderungen bislang nicht gewachsen. Lambdapor® von SUNPOR ist die deklarierte Premium-Variante: nicht per Polymerisation, sondern aufwändig per Extrusion hergestellt, mit der führenden Dämmleistung (gemessen als Lambda-Werte).

Von 3 auf 15 Prozent: das Marktpotenzial. Noch liegt der Marktanteil von grauem EPS europaweit bei gerade 2 bis 3 Prozent. Aber die jährlichen Zuwachsraten künden vom aktuellen Megatrend in der Dämmtechnik: Sie bewegen sich jenseits von 30 Prozent – insbesondere auf qualitätsorientierten Märkten wie Frankreich, Österreich, Deutschland und der Schweiz. Beim Fünffachen, einem Gesamtmarktanteil an die 15 Prozent, verortet SUNPOR-Geschäftsführer Franz Schmitzberger das Potenzial von grauem EPS in fünf Jahren. Das Unternehmen stellt sich auf den Nachfrage-Boom ein: Die Kapazitäten in der Extrusion werden gegenwärtig massiv aufgestockt.
 
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